Stillen in der Öffentlichkeit- Boobies are for babies

Dutzende Stillende planen ein Still-Treffen im Hirshhorn Museum um auf ihr Still-Recht in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen.

Anlass dafür war, dass eine Mutter, die ihr Baby auf einer Bank im Hirshhorn Museum gestillt hatte, mehrfach von Sicherheitskräften aufgefordert wurde, die Toilette zum Stillen aufzusuchen. Als die Mutter entgegnete auf der Toilette gebe es keine Sitzmöglichkeit, antwortete man ihr sie möge sich auf die Toilette setzen. Da sich die Mutter über ihr Stillrecht in der Öffentlichkeit, das in den USA von Bill Clinton (Right to Breastfeed Act) 1999 eingeführt wurde, nicht bewusst war, ist sie nach Hause gegangen. (Dieses Gesetz ermöglicht es einer Mutter ihr Kind zu stillen, an jedem Platz an dem sie und ihr Kind befugt sind sich aufzuhalten). Derartige Vorfälle häufen sich in den USA. Das Stilltreffen im Hirshhorn-Museum soll Anlass sein Mütter über ihre Rechte aufzuklären und ihr Selbst- oder Still-Bewusstein zu stärken.

Literatur: By J. Freedom du Lac; Dozens of breast-feeding women plan to descend on the Hirshhorn Museum on Saturday for a „nurse-in“ to highlight their federally protected right to nourish their babies in public; Washington Post Staff Writer, Wednesday, February 9, 2011; 8:14 AM

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Eine Antwort auf Stillen in der Öffentlichkeit- Boobies are for babies

  1. Beate sagt:

    Stillen, die natürlichste Sache der Welt, wurde hier ja wie ein Tabu behandelt. Da kann ich nur sagen, diese US-Sicherheitskräfte waren noch nie auf einer öffentlichen oder frequentierten WC-Anlage. Es ist wohl die unhygienischste, unpraktischste und unattraktive „Örtlichkeit“ wo sie die stillende Mutter hinschicken konnten. Unglaublich. LG, Beate

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